Meine Arbeitsweise

Nicht mehr tun – sondern besser verstehen.

Jedes Pferd und jeder Mensch bringt einen eigenen Körper, eigene Erfahrungen und individuelle Bewegungsmuster mit. Deshalb arbeite ich nicht nach einem festen Schema und versuche auch nicht, eine bestimmte Haltung zu erzwingen.

Mich interessiert vielmehr, warum Bewegung an einer Stelle leicht wird und an einer anderen ins Stocken gerät. Wo entsteht unnötige Spannung? Wo fehlt Balance? Und was braucht es, damit sich Pferd und Reiter wieder freier organisieren können?

Dabei betrachte ich Pferd und Reiter nicht getrennt voneinander. Die Art, wie wir stehen, sitzen, atmen und uns bewegen, beeinflusst unmittelbar die Bewegung unseres Pferdes.

Balance, Release und Connection bilden dabei den roten Faden meiner Arbeit.

 

Balance · Release · Connection

Balance
Balance ist nichts Starres. Pferd und Reiter finden ihr Gleichgewicht in der Bewegung immer wieder neu. Je besser sich beide im eigenen Körper organisieren können, desto weniger muss Bewegung durch Spannung oder Festhalten stabilisiert werden.

Release
Release bedeutet für mich nicht einfach Entspannung. Es geht darum, unnötige Spannung und festhaltende Muster loszulassen, ohne dabei Stabilität zu verlieren. So entsteht mehr Raum für freie und tragfähige Bewegung.

Connection
Verbindung entsteht nicht durch Festhalten. Sie entwickelt sich, wenn Pferd und Reiter ihre Balance immer wieder neu finden und ihre Bewegungen zunehmend aufeinander abstimmen. So kann aus zwei Körpern ein gemeinsamer Bewegungsfluss entstehen.

 

So verstehe ich EquiRelease:
Nicht eine bestimmte Form herstellen, sondern die Voraussetzungen schaffen, aus denen Balance, Bewegungsfreiheit und eine feine Verbindung entstehen können.